
Schmeck doch mal rein
Beruf: Fleischer
Ausbildung im Fleischer-Handwerk.
Für eine sichere Zukunft.
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Mach's wie ich!
Ich erinnere mich noch gut..
als ich vor fünf Jahren endlich die Schule hinter mir hatte, habe ich mich
gefragt:"na, und was machst Du jetzt?" Die mittler Reife hatte ich ganz passabel
abgeschlossen.
Dann habe ich mal ganz systematisch überlegt, was mir Spaß macht. Ich mag zum Beispiel
keine riesigen Betriebe, wo keiner den anderen kennt. Ich habe gern Kontakt zu Leuten. Ich
glaube, ich kam durch eine Anzeige auf den Beruf des Fleischers. War mir bis dahin nie in
den Sinn gekommen.
Ich habe mir eine Info-Broschüre zuschicken lassen und bin zur Fleischer-Innung
gegangen. Die waren unheimlich freundlich und haben meine vielen Fragen ausführlich
beantwortet.
Das klang alles ganz gut und meine Eltern fanden das auch in Ordnung. Handwerk hat
goldenen Boden und so.

3 Jahre - nun bin ich Fleischergeselle
Also, wenn ich zurück blicke, ist die Zeit unheimlich schnell vergangangen. Nach der
mittleren Reife habe ich dann eine Lehrstelle in enem Meisterbetrieb gefunden. Es reicht
übrigens auch der Hauptschulabschluß.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie gliedert sich in eine Grundausbildung von 2 1/2
Jahren und eine 6 monatige Spezialausbildung in eine bestimmte Fachrichtung. In der
Grundausbildung lernt mann das Beurteilen von Rind-, Kalb-, Schweine- und Lammfleisch. Das
Zerlegen und Herrichten in verkaufsgerechte Fleischstücke.
Wurstmachen gehört natürlich auch zu dieser Ausbildung, - Und dies ist bei der
Vielzahl der in Deutschland hergestellten Wurstsorten besonders interessant.
Danach kann man verschiedene Fachrichtungen einschlagen. Man kann das Schlachten lernen,
sich auf das Herstellen von Feinkost und Konserven spezialisieren, oder sich im Verkauf
ausbilden lassen.
Übrigens: Eine Freundin von mir hat auch den Fleischer-Beruf, aber verkaufsbetonte
Fachrichtung gewählt. Dabei hat sie gelernt, Kunden zu beraten, Salate herzustellen,
Fleisch- und Wurstplatten verkaufsgerecht und küchenfertig herzurichten, alles, was zum
genußvollen Verzehr von Fleisch und Wurst beiträgt. Naja, und was ich auch wichtig
finde, man verdient wirklich superin dem Beruf. Die Löhne liegen mit an der Spitze.
Für die Prüfung habe ich ganz schön
büffeln müssen. Aber es war zu packen. Ich war dann ganz froh, daß es so gut gelaufen
ist. Das hat mich motiviert, weiter zu machen.
Der Weg nach oben!
Ist man Geselle kann man anschließend sogar Meister werden.
Jetzt habe ich bereits 3 Gesellenjahre. Mein nächstes Ziel ist die Meisterprüfung. Es
gibt da tolle Unterstützungen vom Sparwerk der Fleischerjugend.
Und da gibt's auch noch super Fortbildungsmöglichkeiten. Als Betriebs- oder
Filialleiter, Fleisch- Techniker oder wie ein Freund von mir, der ist sogar
Lebensmittel-Ingenieur geworden.
Machs wie ich!
sende deine Bewerbung an die Stadtmetzgerei Fries, Hauptstraße 21, 63619 Bad Orb, oder per
E-MAIL